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Gute Esser, fitte Kids: Meine sechs Top-Tipps für gesunde Ernährung

Ich kann wirklich sagen, dass meine Kinder „gute Esser“ sind und sich, mal abgesehen von sonntäglichen Gelagen am Nuss-Nougat-Creme-Glas, wirklich ausgewogen ernähren. Mein Sohn und meine Tochter probieren alles und freuen sich vor allem über neue Geschmacksrichtungen. Beide essen Gemüse und Salat. Brokkoli und Lachs werden genauso gerne gegessen wie ein Eis – das auch erlaubt ist. Wer sich viel bewegt, darf auch mal ein Eis mehr essen.

Klar, machen wir alle Sport, die Kinder im Verein und wir im Fitnessstudio. Aber wie viel wir uns wirklich auch tagsüber bewegen, das wissen wir oft nicht. Ich freue mich, mit den Kindern den Fitnesstracker Fitbit Ace zu testen. So sehen die Kinder ganz einfach, wenn sie Gefahr laufen in einen „couch potato Modus“ abzugleiten und mal wieder raus zum Spielplatz gehen sollten.

Auch weiß ich, dass dies fast eine Ausnahme ist. Jedenfalls treffe ich in meiner Umgebung fast nur Kids, die bei fast jedem zweiten Gericht „Das esse ich nicht!“ sagen. Ich finde aber, dass man das nicht so einfach akzeptieren muss. Zusammen essen und vor allem genießen ist etwas Wunderbares, ein Familien-Ritual, das verbindet. Ich denke nicht, dass „Nudeln mit nix“ auf die Dauer gesund ist.

Jede Familie ist anders und hat andere Werte, uns ist gute Ernährung und vor allem aber Spaß am Essen super wichtig. Und es ist so wie mit Bücher lesen, Instrument spielen oder Sport treiben. Wenn man etwas als Eltern authentisch (vor-)lebt, dann ist man auch ein Vorbild für seine Kinder.

Wollt Ihr auch gute Esser zu Hause haben? Hier meine Tipps für weniger Stress und mehr Spaß am Familientisch:

1. Abwechslung in der Ernährung von Anfang an

Als meine Kinder Babys waren, habe ich selbst für sie gekocht und dabei auch auf Abwechslung geachtet. Lammfleisch, Lachs, Fenchel – alles kam auf den Speiseplan und Tochter und Sohn waren so seit jeher an verschiedene Geschmacksrichtungen gewöhnt.

2. Keine Extrawürste

Es ist okay für uns, wenn die Kinder etwas nicht mögen. Wir würden aber nie extra „Kinderessen“ kochen. Wir essen alle das Gleiche und manchmal dann eben nur die Beilage.

3. Probieren, dann nein sagen

Wir probieren alles, unsere Kinder auch. Gerade wenn man irgendwo zu Gast ist, finde ich es extrem unhöflich, wenn man etwas von vorne herein ablehnt. Man darf aber nach dem Probieren nein sagen und das essen, was einem schmeckt.

4. Kinder beim Kochen involvieren

Kinder helfen gerne und machen etwas Nützliches zusammen mit den Eltern. Klar ist es nervig, wenn alle Zwiebeln auf dem Küchenboden landen. Aber wenn Kinder verstehen, dass gutes Essen auch Mühe macht, wird es am Tisch mehr wertgeschätzt.

5. Keine Verbote und Dogmen

Meine Tochter isst Algensalat, aber auch Marshmallows. Mein Sohn Austern, aber auch Softeis. Kein Kind „muss“ Algensalat und Austern essen, aber besser als 5 x hintereinander Nudeln mit Tomatensoße. Variation ist wichtig und dazu gehören für uns auch Kuchen und Süßigkeiten. Genuss und Spaß beim Essen ist wichtig, das richtige Maß auch. Kindgerecht über Lebensmittel aufklären gehört für uns zur Erziehung dazu, Verbote nicht.

6. Essen ist positiv und es darf gelobt werden

Wir loben denjenigen, der eine Mahlzeit für uns zubereitet hat und unsere Kinder, wenn sie etwas probiert haben oder gut gegessen haben. Generell herrscht gute Stimmung, wenn wir essen oder essen gehen und das überträgt sich auf die Kinder.

Klar ist die Zubereitung von Mahlzeiten auch Arbeit und nervt manchmal nach einem langen Tag. Wenn man dabei kreativ ist und sich auch mit Essen belohnt, wird es für alle zu einem schönen Erlebnis.

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