My First Fitbit

Wie Sport bei der Prävention von Krankheiten hilft

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Wer regelmäßig Sport und Bewegung in sein Leben lässt (und dabei bleibt), wird weniger krank sein.

Jahrelang hatte ich mit chronischen Nebenhöhlenentzündungen zu kämpfen und jahrelang habe ich mich gewundert, warum ich so anfällig bin. Letztes Jahr dann das A-Ha-Erlebnis: Ich hatte in der Wintersaison höchstens mal drei Tage einen Schnupfen, ansonsten war ich fit wie ein Fitbit-Tracker. Ich hatte nichts anders gemacht in meinem Leben, was Ernährung und Stresslevel angeht. Aber: Ich bin regelmäßig 2-3 in der Woche zum Sport gegangen!

Sport hilft Krankheiten vorzubeugen, aber regelmäßig muss es sein!

Wissenschaftler unterschiedlichster Fachrichtungen sind sich einig: Sport ist nicht nur gesund, sondern beugt auch aktiv der Entstehung vieler Krankheiten vor. Angefangen bei harmlosen Erkältungen über das Volksleiden Rückenschmerzen bis hin zu Herz-Kreislauferkrankungen, Demenz oder Krebs kann Sport unterschiedlichsten Beschwerden präventiv entgegenwirken oder zumindest den Verlauf der Erkrankung günstig beeinflussen. Den Grundstein für ein gesundes, aktives Leben legt man dabei aktuellen Forschungen zufolge am besten schon in jungen Jahren. Kinder und Jugendliche, die sich regelmäßig bewegen, haben ein geringeres Risiko, später an Diabetes oder anderen mit Übergewicht zusammenhängenden Krankheiten zu leiden und haben zudem deutlich seltener mit akuten Effekten wie Magen-Darm-Infektionen oder Schnupfen und Co zu tun.

Wie Sport das Immunsystem befeuert

Warum Sport die Abwehrkräfte stärkt, lässt sich mit Blick auf die hormonellen Prozesse bei körperlicher Aktivität erklären. Durch den erhöhten Adrenalinausstoß im Blut vermehren sich Abwehrzellen schneller und arbeiten effektiver. Auf diese Weise erhöht Sport langfristig die Zahl der Abwehrzellen, sodass Viren und Bakterien tendenziell schneller und effektiver beseitigt werden können.

Das richtige Maß an Bewegung

Nach aktueller Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO lässt sich das Mindestmaß an Bewegung, mit dem Sie Krankheiten vorbeugen können, recht klar definieren. Erwachsene sollten sich demnach 30 Minuten jeden Tag moderat bewegen und insbesondere längere inaktive, sitzende Phasen meiden. Bei Kindern und Jugendlichen liegt die allgemeine Empfehlung noch deutlich höher. Sie sollten sich 90 Minuten täglich bewegen. Über diese Angaben hinaus sind sich die meisten Forscher allerdings einig, dass zusätzliche Bewegungszeit dem Körper und der Gesundheit weiter zu Gute kommt – sofern Sie es mit dem Sport nicht übertreiben. Um diese Bewegungszeiten täglich kontrollieren zu können, helfen uns unsere Fitbit-Tracker enorm. Die Fitbit Ace der Kinder und meine Fitbit Charge 2 zeigen uns immer an, ob wir nochmal raus und uns bewegen müssen.

Krankheiten vorbeugen mit Sport – so integrieren Sie Bewegung in Ihren Alltag

Für mehr Bewegung im Alltag oder überhaupt auf das Mindestmaß an Bewegung zu kommen, helfen folgende Tipps:

  • Treppe statt Aufzug: Mit diesem simplen Grundsatz legen Sie Tag für Tag viele Schritte mehr zurück.
  • Früher aussteigen und zu Fuß gehen: Egal ob Sie mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, eine Station früher aussteigen oder zwei Straßen vom Ziel entfernt parken, zahlt sich auf Dauer aus.
  • Bewegung im Berufs- oder Schulalltag: Beim Telefonieren aufstehen, im Sitzen regelmäßig die Position wechseln oder auch einmal im Stehen arbeiten, all das sorgt für ein zusätzliches Plus auf dem Bewegungskonto.
  • Lieblingssportart entdecken: Sie sind kein Fan vom klassischen Fitnessstudio? Angefangen vom Spazierengehen über verschiedene Ballsportarten bis hin zu exotischen Disziplinen gibt es für nahezu jede Vorliebe die passende Sportart. Hören Sie sich um und beginnen Sie mit kleinen Schritten. Meine Erfahrung zeigt: Wenn etwas Spaß macht, bleibt man auch dran!

In diesen Fällen sollten Sie sportliche Aktivitäten aussetzen

Spüren Sie bereits die ersten Anzeichen einer nahenden Erkältung oder hat es Sie gerade voll erwischt? In diesem Fall sollten Sie falschen Ehrgeiz unbedingt vermeiden und Ihren Körper schonen. Ja, da kann die Fitbit blinken und man sieht, wie “faul” man war. Das ist im Falle einer akuten Krankheit aber egal. Stärkere sportliche Belastungen können sonst dazu führen, dass Viren im Körper wandern und dann unter anderem den Herzmuskel schädigen. Zudem fordert Sport den Organismus zusätzlich, sodass keine ausreichenden Reserven mehr für die Krankheitsabwehr zur Verfügung stehen. Ist eventuelles Fieber vollständig abgeklungen und auch die sonstigen Symptome der Erkrankung abgeklungen, können Sie wieder mit moderatem Sport starten.

Was ich sonst noch für eine gute Abwehr tue

Sport ist das eine – und eine insgesamt gesunde Lebensweise das andere, wenn es um die effektive Krankheitsvorbeugung geht. Neben der ausreichenden Bewegung sollten Sie einer gesunden Ernährung und der ausgewogenen Work-Life-Balance besondere Aufmerksamkeit widmen, um typischen Infektionen vorzubeugen. Eine abwechslungsreiche Kost mit viel Gemüse und Obst stärkt Ihre Abwehrkräfte ebenso wie wenig Stress. Unverzichtbar im Kampf gegen Erkältungsviren sind außerdem häufiges Händewaschen und dem Wetter angepasste Kleidung. Kombiniert mit reichlich Bewegung, im Idealfall an der frischen Luft, steht einer infektfreien Wintersaison nichts im Wege.

Bei Dauer-Schnupfen-Nasen empfehle ich regelmäßige Benutzung einer Nasendusche und Inhalieren mit Latschenkiefer-Öl, das wirkt bei mir Wunder! Viel trinken und Ruhe versteht sich von selbst!

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