My First Fitbit

Keine Angst vor Matsch – Warum Technik euch unterstützen und niemals einschränken sollte.

Wer passt sich eigentlich wem an? Richtet sich die Technik nach uns oder wir am Ende sogar nach der Technik? Diese Frage stellte ich mir neulich bei einer kleinen Familienauszeit an der Ostsee.

Sand, Wasser und unendlich viel Zeit! So genossen wir als Familie noch einmal ein Herbstwochenende. Zum Baden war es freilich längst zu kalt, aber für gemeinsame Stunden am Strand war das Wetter dennoch wie gemacht. Immerhin kletterte das Thermometer noch einmal auf über 20 Grad! Wir ließen Drachen steigen, spielten Wellenhüpfen und zwischendurch wurde immer wieder an der großen Sandburg gearbeitet. So ein Meisterbauwerk ist schließlich nie ganz vollendet. Hier muss die Mauer verstärkt werden, dort passt noch ein Klecker-Turm aus richtig viel Matsch hin.

Mittendrin die Fitbit Ace der Kinder. Wir hatten als Eltern einfach nicht daran gedacht, die Kinder zu bitten, sie anzunehmen, bevor wir an den Strand gehen. Das war auch gar nicht schlimm, denn inzwischen wissen wir, was die Armbänder aushalten.

Die Ace ist regenwasserdicht, schweißecht und duschtauglich. Beim Schwimmen sollte er nicht getragen werden, aber wenn deine Kinder aus Versehen mit dem Tracker am Handgelenk ins Wasser springen, brauchst du keine Angst haben. Uns ist das schon einige Male passiert. Wir haben sie dann schnell abgenommen und mit einem Handtuch getrocknet.

Das Armband der Fitbit Ace ist aus flexiblem, haltbarem Elastomer hergestellt. Der Ace-Tracker und der Verschluss sind aus  Edelstahl. Trotzdem empfehle ich, Sand und Salzwasser einfach mit klarem Wasser abzuspülen und die Ace dann zu trocknen. Salzwasser und Sonne sind nun mal eine Kombination, die alle Materialien strapaziert. Und das muss ja nicht sein.

Für die Haut ist es ohnehin am besten, den Tracker und insbesondere das Armband gelegentlich zu reinigen. Wir machen das immer nach dem Aufladen alle fünf bis sieben Tage.

Für mich sind das übrigens alles Kriterien, die ich auch an jede Armbanduhr für Kinder stellen würde. Schließlich sollte sich das Kind durch die Technik am Handgelenk nicht eingeschränkt fühlen. Und ich will als Mutter nicht ständig etwas verbieten müssen, nur weil das Kind eine Uhr oder einen Tracker trägt.

Technik soll uns bei dem, was wir tun unterstützen und nicht einschränken.

Schließlich gibt es ein Naturgesetz: Kinder lieben Matsch! Und sie lieben Eltern, die sie auch mal matschen lassen. Und weil ich den Strand zu jeder Jahreszeit liebe, habe ich noch ein paar Ideen für die gemeinsame Zeit am Strand gesammelt.

 

5 Familienaktivitäten am Strand, für die man weder den Sommer noch Spielzeug benötigt:

1. Wellenhüpfen

Selbst wenn deine Kinder noch nicht schwimmen können oder es nicht warm genug fürs Baden im Meer ist: Bis zu den Waden schafft es jeder rein und ihr könnt fleißig über die Wellen hüpfen. Wenn man anschließend die Füße gut abtrocknet, dicke Socken und feste Schuhe anzieht, klappt das sogar an kälteren Tagen.

2. Burgen bauen und wieder kaputt machen

Sandburgen und ähnliche Meisterwerke könnt ihr natürlich auch bauen, wenn ihr keinen Eimer und keine Schaufeln dabeihabt. Ihr müsst ja nicht gleich einen Wettbewerb damit gewinnen. Mindestens genauso viel Spaß wie das Bauen, macht es, das Kunstwerk am Ende wieder einzureißen. Am besten mit viel Anlauf und gezielten Sprüngen!

3. Malen und Sandengel

Feuchter, glatter Sand ist ganz perfekt dafür geeignet, um mit einem Stock oder einfach den Fingern ein Bild zu malen oder etwas zu schreiben. Deine Kinder wollen lieber im Sand wühlen und sich austoben? Dann bietet sich ein Sandengel an.

4. Schätze sammeln

Je nachdem, an welchem Strand ihr euch so herumtreibt, gibt es zahlreiche kleine Schätze zu entdecken. Angefangen bei den Muscheln, kleinen Krebsen, über besondere Steine, Federn, bis hin zu Algen und Stöcken. Motiviert eure Kinder, auf Schatzsuche zu gehen und lasst euch zeigen und erzählen, was sie alles gefunden haben.

5. Steine stapeln

Etwas ruhiger geht es bei dieser Aktivität zu. Wie wäre es, wenn ihr einige Steine sammelt und daraus einen Turm baut? Das schult die Feinmotorik und fördert die Konzentration. Ihr könnt um die Wette bauen und schauen, wer den höchsten Turm schafft oder ihr baut zusammen. Wie viele Etagen schafft ihr, bevor er umfällt?

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.