My First Fitbit

Nicht immer einfach: Ein (sportliches) Vorbild sein

“Mama, mir tut alles weh. Ich hab soooo Muskelkater.” Am Tag zuvor war mein Sohn in seinem eigentlich heiß und innig geliebten Breakdance Kurs. Und am nächsten Tag bekommt er leider die schmerzhafte Rechnung für den Spaß. Klar, ein Blick auf sein Fitbit Ace zeigt ihm, was er alles geleistet hat. Was sein Körper während des Sportkurses alles geschafft hat und wie das wiederum seine Gesundheit beeinflusst. Aber Muskelkater ist trotzdem doof!

Mit Kindern über Sport reden

Wir alle wissen – wer Muskeln ansteuert und trainiert, der hat am nächsten Tag einen Kater, aber einen gesunden! Der Muskelkater ist mittlerweile ein Schmerz, den ich persönlich mag, erinnert er mich doch daran, dass ich fleißig war und der Sport etwas mit mir macht.

Für Kinder ist das nicht immer so einfach zu verstehen. Warum muss etwas, dass Spaß macht dann am nächsten Tag wehtun? Einem 12-jährigen Jungen kann man aber schon mal erklären, woher das gewünschte Sixpack kommen wird (von Schweiß und ja, auch ein bisschen Schmerz vielleicht).

Vorbildfunktion einer früheren Couch Potato

Ich persönlich habe den Sport erst relativ spät in meinem Leben entdeckt. Bis ich Kinder bekam, war ich eine regelrechte Couch Potato. Ich bin (oder war bisher) mit einem guten Stoffwechsel gesegnet. Also war ich auch ohne Sport schlank, wer muss da auch vom Sofa aufstehen?

Das erste Mal mit meinem Gewicht habe ich mich auseinandergesetzt, als ich Mutter wurde und die Babypfunde wieder loswerden wollte.

Ich ging also ins Fitnessstudio und siehe da: Nachdem ich wirklich regelmäßig dort zu Gast war und nicht nur meine Mitgliedskarte im Portemonnaie versauerte, sah ich Ergebnisse.
Die schönste Entdeckung des Sports war für mich aber eine andere.

No pain, no gain, no inner peace

Mittlerweile weiß ich, dass ich bei Sport und Bewegung die mir Spaß macht, wirklich abschalten kann. Meine Gedanken kommen in den flow, teilweise habe ich richtig gute Ideen dabei.

Und danach fühle ich mich besser- immer und egal was vorher passiert ist. Ich war vor dem Sport traurig und niedergeschlagen? Danach sehe ich wieder die Sonne scheinen!

Ich kann mir also mit Bewegung und Sport selbst helfen, mich in eine bessere Grundstimmung zu versetzen. Wie toll ist das denn? Meine Kinder sehen das natürlich auch. Vorher war Mama grummelig, nach einer Stunde Zumba oder Yoga ist sie bestimmt wieder ein ausgetauschter Mensch.

Vorbild durch vorleben

Es ist mir wichtig, das meinen Kindern mitzugeben. Sport unterstützt nicht nur Deine Fitness und formt Deinen Körper äußerlich. Nein, Du allein kannst Dich mit Sport innerlich stark machen. Jedes Kind hat manchmal Kummer in der Schule, Streit mit Freunden. Wie wunderbar für Seele und Selbstbewusstsein ist es da, wenn man endlich bei Breakdance den Spin im Kopfstand schafft oder im Tennismatch gewinnt.

Ich sportele ja nur noch mit meinem super chicen Fitbit Charge 2 und zeige den Kindern dann auch gerne mal nach meinem Sport, was Mama alles noch so drauf hat. Da steht es dann ja schwarz auf weiß!

Wenn ich ein sportliches Vorbild sein will (und ja, dafür habe ich mich entschieden!) müssen die Kinder sehen, dass ich….

1. …gerne zum Sport gehe, dass es mir Spaß macht. Ich erzähle Ihnen also davon und nehme sie auch mal mit und sie sehen mir dabei zu. Spaß beim Sport und kein K(r)ampf- das ist mir persönlich wichtig.

2. …Schmerz überwinde. Muskeln werden aufgebaut durch Arbeit und ja, Gewicht. Das brennt manchmal und die Beine zittern beim Planken. No pain, no gain. Am Ende kann man aber stolz auf sich sein!

3. …dran bleibe. Kontinuität ist der Schlüssel. Wer nachhaltig Fitness und Körperspannung verbessern will, muss dran bleiben. Zum Spaß vergleichen wir zu Hause oft mal unseren Bizeps. Das ist nicht super ernst gemeint, aber wenn die alte Mama Muckis aufbauen kann, wäre es doch gelacht, wenn das dem Sohn nicht gelingt!

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